«Play Suisse» – die neue Streaming-Plattform der SRG

News 05.06.2020

«Play Suisse», so heisst die nationale Streaming-Plattform der SRG, die im November lanciert wird. Das Projekt fungierte intern bislang unter dem Projektnamen «Rio». Die neue Plattform wird ab Herbst Inhalte aus allen Sprachregionen mehrsprachig anbieten.

Die nationale SRG-Streaming-Plattform, die im November 2020 lanciert wird, heisst «Play Suisse». Intern fungierte das Projekt bislang unter dem Namen «Rio». «Auch wenn die finale Namenswahl sehr naheliegend ist, war die Diskussion rund um zahlreiche Optionen sehr intensiv», sagt Bakel Walden, Direktor Entwicklung und Angebot und Leiter des Digital Boards der SRG. «Mit ‹Play Suisse› können wir nun eine Plattform weiterentwickeln, die eine erkennbare Verbindung zu unserem aktuellen digitalen Angebot hat und gleichzeitig einen Fokus auf die gesamte Schweiz legt. Zudem lässt der Name ‹Play Suisse› Freiraum für Kooperationen mit externen Partnern.»

Die neue Streaming-Plattform der SRG ersetzt nicht die Player der Unternehmenseinheiten (Play RSIPlay RTRPlay RTS, Play SRF und Play SWI), die einen regionalen Fokus und eine Broadcast-Komponente inklusive Sport und News haben. «Play Suisse» ist vielmehr eine Plattform mit Inhalten aus allen Spracheregionen, die auf Personalisierung und Empfehlung setzt. So bietet «Play Suisse» eine kuratierte Auswahl aus Eigen- und Koproduktionen der Unternehmenseinheiten, also Filme, Serien, Dokumentarfilme, Reportagen und Archivperlen. Einzigartig an «Play Suisse» ist, dass die Nutzerinnen und Nutzer die Inhalte über die Sprachgrenze hinweg entdecken können: Alle Inhalte sind in der Originalsprache mit Untertiteln in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar, ausgewählte Titel auch auf Rätoromanisch.

«Wir sind auf Kurs, auch wenn es bis zum Go-Live noch etliches zu tun gibt», sagt Pierre-Adrian Irlé, Projektleiter von «Play Suisse». «Letzte Woche konnten wir das Minimum Viable Product (MVP) launchen, das nun von 50 internen Personen getestet wird.» Ende Juli soll die Plattform für die interne Nutzung geöffnet werden, um Rückmeldungen von einem grösseren Kreis von Mitarbeitenden zu erhalten. Im Oktober erfolgt der Pre-Launch mit rund 5000 externen Anwenderinnen und Anwendern, bevor im November der offizielle Startschuss fällt.