Susanne Wille

Copyright: SRG/Severin Nowacki

Generaldirektorin SRG

  • Generaldirektorin seit 2024
  • Schweiz, geboren 1974

Berufliche Laufbahn

Susanne Wille ist seit November 2024 Generaldirektorin der SRG. In dieser Funktion verantwortet sie die strategische und organisatorische Transformation des Unternehmens in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen der Mediennutzung und technologischer Entwicklungen. Mit dem unternehmensweiten Transformationsprogramm «Enavant» gestaltet sie die Weiterentwicklung der SRG zu einem digitalen, vernetzten und zukunftsfähigen Service-public-Unternehmen und sichert damit dessen langfristige Relevanz und Nachhaltigkeit. 

Zuvor übernahm Susanne Wille bei SRF Führungsverantwortung für die digitale Transformation des Newsrooms, leitete das Qualitäts- und Steuerungsboard und prägte als Mitglied des Kernteams den Strategie- und Organisationsentwicklungsprozess «SRF 2024». Im Juni 2020 wurde sie Mitglied der Geschäftsleitung von SRF und Leiterin der Abteilung Kultur von SRF. Im selben Jahr wurde Susanne Wille zur stellvertretenden Direktorin von SRF ernannt und Mitglied der Geschäftsleitung von 3sat, dem Gemeinschaftssender von SRG, ARD, ZDF und ORF. 
Davor war Susanne Wille in verschiedenen journalistischen und publizistischen Funktionen tätig. Als Reporterin, Moderatorin und politische Korrespondentin berichtete sie während vieler Jahre über nationale und internationale politische Entwicklungen und prägte bedeutende Informationssendungen des Schweizer Fernsehens.  

Susanne Wille absolvierte Weiterbildungen in digitaler Strategie und Change Management an der Harvard Business School und am MIT Sloan sowie einen Executive MBA am IMD in Lausanne. Sie verbindet strategische und digitale Führung in einem komplexen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld mit umfassender publizistischer Erfahrung. 

Mandate

Swiss Media Forum (Verwaltungsrätin); Civis-Medienstiftung (Mitglied Kuratorium)

Ab Oktober 2026 gehört Susanne Wille zudem dem Executive Board der Europäischen Rundfunkunion (EBU) an.