Wo steht die SRG heute?

Folgende Beispiele zeigen, wie die SRG aktuell auf die Digitalisierung reagiert. 

SRG-Hackdays

Der SRG-eigene «Hackathon» zielt darauf ab Ideen, Prototypen und Projekte im digitalen Bereich zu entwickeln und diese wenn möglich in einer UE umzusetzen. Weitere Infos unter www.hackdays.ch.

An den Hackdays 2019 wurde an verschiedenen Projekten während 24 Stunden gearbeitet. Weitere Informationen dazu im SRG-Geschäftsbericht 2019.

Aufgrund des Corona-Virus mussten die diesjährigen Hackdays abgesagt werden. Der Event findet im Frühjahr 2021 zum nächsten Mal statt.

Wetube

Der Medienkonsum via digitale Videos ist für junge Menschen zentral und daher rief RSI Wetube ins Leben. Die Devise dabei lautet: Ausprobieren, Videos produzieren, Ideen verwirklichen. RSI schuf dafür in Lugano-Besso im Februar 2019 sein eigenes Studio und ist damit der erste Ort dieser Art in der Schweiz. Das Prinzip ist einfach: Bei Wetube können junge Youtouberinnen und Youtouber experimentieren, eigene Videos produzieren und sich mit anderen Kreativen sowie RSI-Journalisten austauschen. Das Konzept geht auf: Wetube zählt heute bereits über 220 Mitglieder (SRG-Geschäftsbericht 2019)

Digitaltag

Der jährlich stattfindende Digitaltag verfolgt das Ziel, die Schweiz als «Innvoationsdrehscheibe zu stärken», indem landesweit Expos, Kurse, Bühnenshows, Talks, Mitredemöglichkeiten und Startup Pitches zu einem bestimmten Thema stattfinden. Auch SRF, RTS und RSI beteiligen sich an diesem Tag, um dem Publikum die digitale Transformation und deren Nutzen und Auswirkungen näher zu bringen und diese auch kritisch zu hinterfragen.

Archive

Digitale Absicherung von 55 Jahren Fernsehgeschichte (SRG-Geschäftsbericht 2018, S. 19) und Öffnung der Archive

Swiss Radioplayer

Durch diese 2018 von drei Schweizer Privatradioverbänden gemeinsam mit der SRG lancierten Internetplattform können Hörerinnen und Hörer auf fast alle Schweizer Radioprogramme zugreifen (SRG-Geschäftsbericht 2018, S. 43). Das Ziel ist es, Radiohören in allen Unterhaltungstechnologien und auf allen Endgeräten einfach zu machen, damit die Schweizer Radiosender und ihre Inhalte zu jedem Zeitpunkt und überall einfach gefunden und in bestmöglicher Qualität gehört werden können.

MX3

Seit Ende August 2019 können alle Schweizer Radios auf die Onlinemusikdienst-Datenbank der SRG zugreifen. Diese Öffnung unterstreich das Bestreben der SRG nach einem kompletten digitalen Angebot (Medienmitteilung).

«Nach der Lancierung der ‹Swiss Radioplayer›-App 2018 machen wir jetzt einen weiteren Schritt in Richtung Audio-Revolution.»

Samuel Vuillermoz, Leiter Mx3.ch

Eigene Onlineplattformen und Social Media

Junge Menschen konsumieren Medieninhalte heute vorwiegend online - auf dem Smartphone oder auf dem Tablet. Die SRG verbreitet ihre Angebote deshalb nicht nur linear, sondern auch auf ihren Onlineplattformen und auf Social Media.

«Unser Publikum ist auf ­Youtube zu Hause. Darum haben wir uns bei ‹Nr. 47› bewusst dafür entschieden, die Leute nicht zu uns zu holen, sondern mit der Serie zu ihnen zu gehen.»

Adrian Spring, Autor und Produzent der SRF-Webserie «Nr.47»

Fernsehempfang via Internet

Über die Websites, die sozialen Medien und die mobilen Apps der einzelnen SRG-Fernsehprogramme sind die Inhalte der SRG verfügbar. Verschiedene Anbieter bringen die Programme der SRG über Software-Player auf den Bildschirm. Zusätzlich ergänzen Podcasts und Live-Event-Streams in HD von SRF, RTS, RSI und RTR das lineare Angebot. (SRG-Geschäftsbericht 2019, S. 43)