SRG stellt Kommunikation neu überregional auf

Aktuell 23.04.2026

Im Rahmen der Transformation von Enavant bündelt die SRG ihre Kräfte, wird digitaler, schlanker und beweglicher und arbeitet künftig stärker über die Regionen hinweg zusammen. Im Rahmen dessen richtet die SRG auch den Bereich Kommunikation & Public Affairs neu aus. Ziel ist, mit einer integrierten Kommunikation über alle Disziplinen und einer effizienten Organisation über alle Sprachregionen hinweg für die SRG möglichst viel Wirkung zu entfalten.

Stephanie Jutzi, Leiterin Kommunikation & Public Affairs (Copyright: SRG SSR)

Die SRG steht vor grossen Herausforderungen. Sie muss bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen, unter anderem weil der Bundesrat eine Reduktion der Medienabgabe beschlossen hat. Deshalb und aufgrund der tiefgreifenden Veränderungen in der Medienwelt transformiert sich die SRG und stellt sich im Rahmen von Enavant neu auf (mehr dazu hier).

Wie die Gesamtorganisation hat sich in den vergangenen Monaten auch der Bereich Kommunikation & Public Affairs konsequent weiterentwickelt. Neu wird der Bereich in einer überregionalen Corporate‑Newsroom‑Struktur organisiert, wie sie in vielen Unternehmen üblich ist. Diese wird strategisch überregional gesteuert und baut gleichzeitig auf der bestehenden regionalen Verankerung von SRF, RTS, RSI und RTR auf. Der Übergang in diese neue Struktur wird bis Ende 2026 nun schrittweise umgesetzt. Auch die Kommunikation hat einen Sparauftrag und wird Stellen einsparen müssen.

Gesamtverantwortung bleibt bei Stephanie Jutzi

Die Gesamtverantwortung für den nun neu strukturierten Bereich Kommunikation & Public Affairs liegt weiterhin bei Stephanie Jutzi, erweitertes Mitglied der Geschäftsleitung SRG. Innerhalb der neuen Organisation übernehmen Andrea Di Meo (Themenmanagement), Sophie Balbo (Medienstelle), Lucian Cadalbert (Public Affairs), Andrea Auer (Kanäle & Produktion) und Jocelyne Delgrande (Sprachdienst) die jeweiligen Abteilungsleitungen. Die Newsroom-Struktur erlaubt es, die Themen der gesamten SRG ins Zentrum zu setzen, effizient zusammenzuarbeiten und überregional zu planen und zu priorisieren. Dabei wird künftig zugunsten der Corporate-Newsroom-Organisation auch auf die formale Rolle der «Leitung Unternehmenskommunikation» verzichtet.

Stephanie Jutzi, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der SRG und Leiterin des Bereichs Kommunikation & Public Affairs: «Die SRG steht stark im Fokus der Öffentlichkeit und pflegt mit der Bevölkerung, den Medien und der Politik einen konstanten Dialog. Gleichzeitig muss auch die Kommunikation effizienter werden und sparen. Und schliesslich befindet sich die SRG in einem laufend komplexer werdenden Umfeld geprägt vom Medienwandel, der Digitalisierung und neuen Technologien. Darauf reagiert die SRG mit der neuen Organisation der Kommunikation.»

Synergien besser genutzt

Mit der neuen Organisation wird die Kommunikation stärker integriert und überregional koordiniert, Synergien zwischen den Regionen werden gezielt genutzt und Doppelspurigkeiten abgebaut. Gleichzeitig bleibt die regionale Nähe von SRF, RTS, RSI und RTR ein zentrales Element der Kommunikationsarbeit und Ausdruck der Verankerung der SRG in den jeweiligen Sprachräumen.

Medienschaffende erreichen ihre Ansprechpersonen weiterhin über die bekannten E-Mail-Adressen der jeweiligen Regionaleinheiten: medias@rts.ch, medienstelle@srf.ch, ufficiostampa@rsi.ch, communicaziun@rtr.ch beziehungsweise media@srgssr.ch für Anliegen, welche die gesamte SRG betreffen.

Kontakt

Medienstelle SRG SSR
Sophie Balbo
058 136 21 21
media(at)srgssr.ch