Ein erfolgreiches Filmjahr im Zeichen des Aufbruchs

News 04.05.2020

Im «Pacte de l’audiovisuel» hält die SRG fest, dass sie jährlich 32,5 Millionen Franken in die Entwicklung und Produktion von Schweizer Filmen, Serien und Multimediaprojekten investiert. Wie erfolgreich waren diese Produktionen und was haben sie die SRG gekostet? Aktuelle Zahlen zur Filmförderung finden sich in der heute publizierten Online-Broschüre «Pacte de l’audiovisuel – Facts & Figures 2019».

Mit dem «Pacte de l’audiovisuel 2016–2019» ging auch ein erfolgreiches Filmjahr zu Ende: So konnte die SRG 2019 insgesamt 113 Kinofilme koproduzieren, davon 29 Fiktionen, 43 Dokumentationen, 21 Animations- und 20 Kurzfilme. Zahlreiche Koproduktionen liefen in den Kinosälen der Schweiz an und stiessen bei den Kinogängerinnen und -gängern auf grosses Interesse. «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes» von Niklaus Hilber verzeichnete knapp 180 000 Eintritte, «Zwingli – der Reformator» von Stefan Haupt gar über 248 000.

Mehr Schweizer Serien

Ausserdem hat die SRG 2019 beschlossen, die Anzahl Schweizer Serien langfristig zu verdoppeln und dafür zusätzlich rund 15 Millionen Franken pro Jahr zu investieren. Neu sollen die Produktionen in allen Regionen in drei Landesprachen ausgestrahlt werden. Auftakt machte letztes Jahr die Serie «Helvetica», die auch international für Aufsehen sorgte: Die von RTS und Rita Productions koproduzierte Spionageserie gewann den Preis «Beste ausländische fiktionale Serie in französischer Sprache» am «Festival de la Fiction» in La Rochelle. Die schweizerdeutsche Fassung der Serie ist derzeit in Arbeit und wird im Herbst 2020 auf SRF ausgestrahlt.

Mehr Mittel für die Schweizer Filmförderung

Im Januar 2020 hat die SRG den neuen «Pacte de l’audiovisuel 2020–2023» unterzeichnet. Neu investiert die SRG 32,5 Millionen Franken pro Jahr in die Filmförderung – 5 Millionen mehr als bisher. Mit den zusätzlichen Mitteln stärkt der Pacte die Investitionen zugunsten des Schweizer Filmschaffens und fördert die digitale Transformation der SRG, denn neu erhält die SRG Onlinerechte, welche insbesondere für die nationale Streamingplattform von Bedeutung sind.

Hier geht's zur Broschüre «Pacte de l’audiovisuel – Facts & Figures 2019 (PDF)».