Qualität für alle

Die SRG setzt auf Qualität. Dank wirtschaftlicher und politischer Unabhängigkeit und hoher Standards erreichen unsere Programme 94 Prozent der Schweizer Bevölkerung und geniessen hohe Glaubwürdigkeit. Qualität ist Service public.

Wir setzen in unseren Programmen einen Kontrastpunkt zum globalen Trend schnell verbreiteter und oft nicht geprüfter Informationen und Gerüchte. Unsere Medienschaffenden sind unseren Leitideen (glaubwürdig, unabhängig, vielfältig, kreativ und fair) verpflichtet und halten sich bei ihrer Arbeit an unsere Journalismus-Charta.

Wir sind das einzige Medienunternehmen, das in allen vier Sprachräumen und in allen Landessprachen audiovisuelle Angebote entwickelt und verbreitet. Das Angebot für die gesamte Bevölkerung richtet sich nach den Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen. Wir ermöglichen allen Zugang zu unseren Programmen: Wir verbreiten unser Programm mit Unterstützung für Menschen mit Sinnesbehinderung, angepasst auf die Ansprüche der multikulturellen Schweiz sowie in allen Sprachräumen, in denen wir dank regionalem Finanzausgleich ein vollwertiges Programm anbieten.

Unser Angebot verbindet über Sprachen, Regionen, Gruppen und Generationen hinweg.

Viele Stellen haben ein waches Auge auf uns und kontrollieren uns:
Die Kontrolle erfolgt intern und extern.

Qualität als Prozess

Qualität ist kein Zustand, sie muss stets aufs Neue erarbeitet werden. Wir haben Instrumente entwickelt, um die Qualität im Programm zu messen, zu steuern und zu überwachen. Anregungen und Vorschläge unserer Mitarbeitenden helfen uns, das Qualitätsmanagement praxisbezogen weiterzuentwickeln. Wir tauschen uns intensiv aus mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland und der Forschungs-Community.

Auch das Publikum ist ein wichtiger Gradmesser: Die fünf Publikumsräte beobachten das Programm kritisch und unabhängig. Und ausserhalb dieser Räte ist die Meinung des Publikums gefragt, so etwa in Gruppendiskussionen für die Programmentwicklung.

Darüber hinaus existieren zahlreiche externe Kontrollorgane, die unsere Arbeit beaufsichtigen und zu Verbesserungen anregen: Bakom und Uvek kontrollieren, ob die gesetzlichen Grundlagen erfüllt sind. Der Schweizer Presserat wacht als Milizorgan über die Qualität des öffentlichen Rundfunks und des schweizerischen Journalismus. Die fünf Ombudsstellen vermitteln bei sämtlichen Beanstandungen aus der Bevölkerung gegen unser publizistisches Angebot. Ist eine Person nicht zufrieden, kann sie danach eine Beschwerde bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz (UBI) einreichen, die ein juristisches Verfahren durchführt.

Die sechs Bausteine der Programmqualität

  1. Wichtige Regeln und Normen sind in Handbüchern oder Leitlinien festgehalten und zugänglich.
  2. Sowohl für Mitarbeitende als auch für Sendungen werden Zielvorgaben definiert, vereinbart und kontrolliert.
  3. Prozesse zur Rekrutierung und Anstellung sind klar definiert.
  4. Es gibt systematische Feedbacks und Qualitätschecks. Die Erkenntnisse daraus fliessen in die redaktionellen Prozesse ein.
  5. Das Angebot umfasst solide Aus- und Weiterbildungen, individuelle Schulungsprogramme und spezifische Programme für Führungspersonen.
  6. Es wird erhoben, wie viel Publikum ein Angebot hat und wie es dort ankommt. Rückmeldungen aus Umfragen fliessen zurück in die Redaktionen, damit diese ihre Planung stetig verbessern können.

Interne und externe Aufsichtsorgane der SRG

Wir werden systematisch von vielen Augen beaufsichtigt, und das Publikum hat die Möglichkeit zur Mitbestimmung: über interne Kontrollorgane, mit einem Eintritt in die Trägerschaft oder via externe Kontrollorgane wie die fünf SRG-Ombudsstellen und die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI).