SRG SSR

Zwischen den Fronten – IKRK-Delegierte im Einsatz

IKRK-Dok-Serie

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat der SRG ein Jahr lang Einblick in seine Tätigkeit gewährt. Die von SRF, RSI und RTS gemeinsam produzierte sechsteilige Serie «Zwischen den Fronten – IKRK-Delegierte im Einsatz» dokumentiert die Arbeit des IKRK in Krisen- und Kriegsgebieten. 

Vier Videojournalisten und ein Kamerateam der SRG haben IKRK-Delegierte in der ganzen Welt bei der Arbeit begleitet. Daraus ist die sechsteilige Dokumentarfilm-Serie «Zwischen den Fronten – IKRK-Delegierte im Einsatz» entstanden. Die Filme zeigen, was IKRK-Mitarbeiter bei ihren oft riskanten Einsätzen beschäftigt und antreibt. Es sind eindrückliche Geschichten, die berühren und aufwühlen. Die Serie führt von der Schweiz aus in vier Konfliktgebiete: nach Kolumbien, in die Demokratische Republik Kongo, nach Israel und Afghanistan. In jeder Episode wird über alle Gebiete berichtet. 

«Zwischen den Fronten – IKRK-Delegierte im Einsatz» startet am 28. März 2014 und ist auf den Programmen der SRG wie folgt zu sehen: 

  • Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): ab 28. März 2014, 21.00 Uhr, auf SRF 1
  • Radio Télévision Suisse (RTS): ab 9. Mai 2014, 20.10 Uhr, auf RTS Un
  • Radiotelevisione svizzera (RSI): ab 4. Mai 2014, 20.40 Uhr, auf RSI LA 1

Online-Plattform zur Serie

Ergänzend zur Dokumentarfilm-Serie im Fernsehen lanciert die SRG eine Online-Plattform zum Thema. Sie enthält Hintergrundinformationen über die betreffenden Länder sowie Kurztexte und Video-Interviews, in denen IKRK-Mitarbeitende, SRG-Medienschaffende und Menschen, die in diesen Gebieten leben und sich dort engagieren, vorgestellt werden und zu Wort kommen: ikrk.srf.ch.

Einblick in die Dokumentarfilm-Serie «Zwischen den Fronten – IKRK-Delegierte im Einsatz»:
In Kolumbien geht IKRK-Bürochef Abraham auf heikle Mission. Seine Einsätze in abgelegenen Gebieten sind riskant. Er trifft auf Rebellen und kriminelle Banditen und kämpft unermüdlich für den Schutz der Zivilbevölkerung. Dabei muss er aufpassen, nicht selber zwischen die Fronten zu geraten.
In der Demokratischen Republik Kongo zeigt sich, was jahrzehntelange Kriegswirren für die Menschen bedeuten. Junge Menschen, die vor kurzem noch als Kindersoldaten durch den Dschungel gezogen sind und Schrecken verbreitet haben, wollen wieder in die Gesellschaft zurück und Familien, die auseinandergesprengt wurden, wollen wieder zusammenfinden.
Die junge Newcomerin Stéphanie wird in Genf ausgebildet und auf die harte Realität in Krisen- und Kriegsgebieten vorbereitet. Später ist sie in Israel für Gefangenenbesuche zuständig. Dabei erlebt sie, wie zermürbend ein jahrzehntelanger Konflikt sein kann und wie er sich auf die Zivilbevölkerung auswirkt.
In Afghanistans Hauptstadt Kabul arbeitet der Einheimische Najmuddin als Direktor des IKRK-Orthopädiezentrums. Als 18-Jähriger wurde er von einer Mine schwer verletzt. Jeden Tag setzt er sich dafür ein, dass behinderte Menschen von der kriegsmüden Gesellschaft nicht verstossen werden.
Der IKRK-Präsident Peter Maurer informiert sich über das Schicksal von Kriegswaisen und gibt Einblick in seine anspruchsvolle Tätigkeit. Als Diplomat erinnert er die Mächtigen der Welt an die Nöte der Schwächsten und an die Verpflichtung des humanitären Völkerrechts.
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