Aktuelle Position

Finanzausgleich 2011
Die Suisse Romande, Svizzera italiana und Svizra rumantscha sind von ihrer Bevölkerungszahl her nicht in der Lage, mit ihren Gebührengeldern qualitativ gleichwertige Radio- und Fernsehprogramme anzubieten. Deshalb kommt die finanzielle Idée suisse zum Zug: Alle Gebühren- und Werbeeinnahmen kommen in einen nationalen Topf und werden den regionalen Unternehmenseinheiten nach einer von der SRG bestimmten «Zauberformel» zugewiesen.
Dank dieses abgestuften Finanzausgleichs erhalten die Unternehmenseinheiten Radio Télévision Suisse (RTS), Radiotelevisione svizzera (RSI) und Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) einen überproportional grossen Anteil der Mittel, damit sie konkurrenzfähige Programme in Französisch, Italienisch und Rumantsch anbieten können. Insbesondere beim Fernsehen würden ansonsten die Veranstalter aus Frankreich und Italien, die über ein Vielfaches an Ressourcen verfügen, den Westschweizer und Tessiner Markt beherrschen.
| 2011 | Deutschschweiz und Svizra rumantscha | Suisse romande | Svizzera italiana |
| Anteil Gesamtbevölkerung (in Prozent) | 71,5 | 24,2 | 4,3 |
| Anteil Einnahmen (in Prozent) | 70,5 | 25,3 | 4,2 |
| Anteil zugewiesene Mittel (in Prozent) | 45,6 | 32,6 | 21,8 |
| Gebührenzahlende Radio | 2 112 573 | 658 619 | 107 018 |
| Gebührenzahlende Fernsehen | 2 078 828 | 663 007 | 116 017 |
