Aktuelle Position

Finanzausgleich 2010
Die Suisse Romande, Svizzera italiana und Svizra rumantscha sind von ihrer Bevölkerungszahl her nicht in der Lage, mit ihren Gebührengeldern qualitativ gleichwertige Radio- und Fernsehprogramme anzubieten. Deshalb kommt die finanzielle Idée suisse zum Zug: Alle Gebühren- und Werbeeinnahmen kommen in einen nationalen Topf und werden den regionalen Unternehmenseinheiten nach einer von der SRG bestimmten «Zauberformel» zugewiesen.
Dank dieses abgestuften Finanzausgleichs erhalten die Unternehmenseinheiten Radio Télévision Suisse (RTS), Radiotelevisione svizzera (RSI) und Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) einen überproportional grossen Anteil der Mittel, damit sie konkurrenzfähige Programme in Französisch, Italienisch und Rumantsch anbieten können. Insbesondere beim Fernsehen würden ansonsten die Veranstalter aus Frankreich und Italien, die über ein Vielfaches an Ressourcen verfügen, den Westschweizer und Tessiner Markt beherrschen.
| 2010 | Deutschschweiz und Svizra rumantscha | Suisse romande | Svizzera italiana |
| Anteil Gesamtbevölkerung (in Prozent) | 71,5 | 24,1 | 4,4 |
| Anteil Einnahmen (in Prozent) | 70,3 | 25,5 | 4,2 |
| Anteil zugewiesene Mittel (in Prozent) | 46,2 | 32,1 | 21,7 |
| Gebührenzahlende Radio | 2 105 460 | 657 271 | 108 085 |
| Gebührenzahlende Fernsehen | 2 064 498 | 660 587 | 113 838 |
