SRG SSR

Pacte de l'audiovisuel

Pacte de l'audiovisuel

Die Filmbranche und die SRG bekräftigen ihr Engagement für den Schweizer Film und setzen ihre langjährige Zusammenarbeit fort. Die SRG engagiert sich von 2016 bis 2019 mit 27,5 Millionen Franken pro Jahr für die Koproduktion von Schweizer Filmen.

v.l.n.r. Peter Beck (Swissfilm Association), Mariano Tschuor, Roger de Weck (beide SRG), Alexandre Iordachescu, Gérard Ruey (beide Forum romand); Jonas Räber (Schweizer Trickfilmgruppe)

​Seit 1997 wird die Zusammenarbeit zwischen der Schweizer Filmbranche und der SRG in einem Vertrag geregelt – dem Pacte de l’audiovisuel. Hier werden die Rahmenbedingungen für Koproduktionen der SRG mit unabhängigen Filmproduzentinnen und Filmproduzenten gesetzt.  

Die SRG verstärkt ihr Engagement und erhöht den finanziellen Rahmen von 22,3 auf 27,5 Millionen Franken pro Jahr. Diese zusätzlichen Mittel wurden bereits in den letzten Jahren in Koproduktionen investiert, jetzt werden sie im Pacte gebunden. Die SRG bekräftigt damit ihre Verbindlichkeit gegenüber der Schweizer Filmbranche, die dadurch eine erhöhte Planungssicherheit hat.  

Im Rahmen des Pacte de l’audiovisuel werden sowohl TV- als auch Kinofilme gefördert: Für Fernsehproduktionen stehen 14 Millionen Franken zur Verfügung, für Kinoprojekte mindestens 9 Millionen Franken pro Jahr. Für den Animationsfilm wird neu ein Anteil von 1 Millionen Franken reserviert. Auch Multimediaprojekte werden nach Ablauf der Pilotphase weiterhin unterstützt.  

Im neuen Pacte sind zeitgemässe Auswertungsrechte festgehalten. Künftig können Filme vor einer Ausstrahlung auch im Web angeboten werden. Damit wird der Pacte dem sich verändernden Nutzungsverhalten gerecht. Mit diversen Änderungen (Verkürzung der Lizenzzeit, zeitliche Begrenzung der Rückzahlungspflicht) wird die Unabhängigkeit der Produzenten weiter gesichert. 

In einem kleinen Land wie der Schweiz müssen TV- und Kinofilme öffentlich finanziert werden. Zusammen mit dem Bundesamt für Kultur ist die SRG die wichtigste Säule in der Filmförderung.

Unterzeichnung Pacte 2016-2019

Simon Hesse (l.) und Michael Steiger, IG
Rolf Schmid (SFP), Kaspar Kasics (ARF/FDS) und Simon Hesse (IG)
Alexandre Iordachescu (GARP), Gérard Ruey (Forum romand), Jonas Raeber (GSFA)
Ruth Waldburger (GARP), Peter Beck (Swissfilm Association), Mariano Tschuor (SRG SSR)
Mariano Tschuor und Roger de Weck, SRG SSR
v. l. n. r.: Ruth Waldburger (GARP), Peter Beck (Swissfilm Association), Mariano Tschuor und Roger de Weck (SRG SSR), Alexandre Iordachescu (GARP), Gérard Ruey (Forum romand), Jonas Raeber (GSFA), Rolf Schmid (SFP), Kaspar Kasics (ARF/FDS), Simon Hesse und Michael Steiger (beide IG)
Thomas Tribolet und Kaspar Kasics
Urs Fitze, Sven Wälti und Sabine Boss
Peter Beck und Roger de Weck
Urs Augstburger im Gespräch mit Jonas Raeber (l.) und Edgar Hagen (r.)
Gabriella De Gara
Samuel Stefan
Sven Wälti und Roger de Weck
Jacob Berger, Sabine Boss, Peter Reichenbach
Jacob Berger (l.) und Sabine Boss
Jonas Raeber und Roger de Weck
Matthias Aebischer
Andrea Zogg (Schauspieler) und Mariano Tschuor (SRG)
Tonia Maria Zindel und Heidi Maria Glössner (Schauspielerinnen)
 
 
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