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Hochrechnungen am Wahltag 23. Oktober 2011

Medienmitteilung

25.10.2011

Hochrechnungen am Wahltag 23. Oktober 2011

Erste Hochrechnung prognostizierte Wähleranteile auf zwei Promille genau – zweite und dritte Hochrechnungen durch Arbeitsgemeinschaft «Projections 2011» fehlerhaft.

Die am Wahlsonntag um 19.00 Uhr publizierte erste Hochrechnung über die Wähleranteile im Nationalrat war so präzis wie nie zuvor: Die Abweichungen gegenüber den am Dienstag vom Bundesamt für Statistik publizierten Endergebnissen beträgt höchstens zwei Promille. Dagegen weichen die Werte der zweiten und dritten Hochrechnungen, die später am Abend publiziert wurden, stärker ab. Grund dafür ist eine Panne bei der zuständigen Arbeitsgemeinschaft «Projections 2011». Sie hat Endergebnisse aus einem Kanton falsch zugeordnet.

Die von «Projections 2011» vorgenommenen Hochrechnungen waren in früheren Wahljahren sehr präzis und liessen früh den wesentlichen Trend erkennen. Dies war auch am 23. Oktober um 19.00 Uhr der Fall. Damit konnte die Öffentlichkeit mit erheblichem Vorsprung auf die amtliche Bestätigung den Ausgang der Wahlen erfahren und – wie sich zeigte – mit höchster Genauigkeit. Hingegen haben sich die Daten der zweiten und dritten Hochrechnungen als weniger präzis erwiesen. Eine Überprüfung hat ergeben, dass dies auf die fehlerhafte Zuordnung von Ergebnissen aus einem Kanton zustande gekommen war. Dazu Rolf Nef, wissenschaftlicher Leiter von «Projections 2011»: «In der Hitze des Gefechts ist uns ein Fehler passiert, den wir gerade wegen unserer minuziösen Vorbereitung nicht für möglich gehalten hätten.»

Unternehmenskommunikation SRG
Daniel Steiner, Mediensprecher, 079 827 00 66

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