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Stellungnahme der SRG SSR idée suisse zum Gebührenentscheid

Medienmitteilung

08.12.2006

Stellungnahme der SRG SSR idée suisse zum Gebührenentscheid

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung entschieden, die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen ab 1. April 2007 um 2,5 Prozent zu erhöhen. Bei seinem Entscheid geht der Bundesrat von einer stärkeren Zunahme der gebührenzahlenden Haushalte aus als die SRG SSR.

Die SRG SSR nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der zusätzliche Finanzbedarf der privaten Radio- und Fernsehveranstalter (Gebührensplitting) nicht zulasten des Service public geht. Sie stellt auch fest, dass der Bundesrat der SRG SSR von den 72 Mio. Franken, welche sie als zusätzlichen Finanzbedarf angemeldet hat, nur 25 Mio. Franken gewährt. Entgegen der Entwicklung der letzten drei bis vier Jahre und den Berechnungen der SRG SSR geht der Bundesrat von einer stärkeren Zunahme der gebührenzahlenden Haushalte aus. Er budgetiert im Unterschied zur SRG SSR 31 Mio. Franken zusätzliche Gebühreneinnahmen pro Jahr. Die SRG SSR nimmt Kenntnis davon, dass Bundespräsident Moritz Leuenberger an der Pressekonferenz vom 8. Dezember 2006 versicherte, auf den Entscheid zurückzukommen, falls die Anzahl der Haushalte nicht im prognostizierten Rahmen zunehmen sollte. Die SRG SSR wird die neue Ausgangslage sorgfältig analysieren und zu gegebener Zeit über das weitere Vorgehen informieren.

Max W. Gurtner, Leiter Unternehmenskommunikation SRG SSR idée suisse:
Tel. 078 888 75 54
Daniel Steiner, Mediensprecher SRG SSR idée suisse:
Tel. 079 827 00 66

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