SRG SSR

  • DE
  • FR
  • IT
  • RM
  • EN
SRG SSR zieht UBI-Entscheid an das Bundesgericht weiter

Medienmitteilung

20.01.1998

SRG SSR zieht UBI-Entscheid an das Bundesgericht weiter

Der Generaldirektor der SRG SSR, Armin Walpen, hat in Absprache mit der Direktion des Westschweizer Fernsehens TSR beschlossen, den Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) vom 22. Dezember 1997 in Sachen «L'honneur perdu de la Suisse» an das Bundesgericht weiterzuziehen.

Die UBI warf der Sendung vor, ein einseitiges und unvollständiges Geschichtsbild vermittelt zu haben. Für die Beurteilung hatte die Beschwerdeinstanz zwei Historiker als Berater beigezogen und angehört. Sie stützte sich in ihrem Urteil vorwiegend auf die Meinung dieser Experten, ohne dass die SRG SSR als betroffene Partei dazu Stellung nehmen konnte. Wegen Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 4 der Bundesverfassung reicht die SRG SSR daher eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein.

 

RSIRTRRTSSRFSWI