SRG SSR

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Guter Abschluss der Rechnung 1996 der SRG SSR

Medienmitteilung

27.03.1997

Guter Abschluss der Rechnung 1996 der SRG SSR

Die SRG SSR verzeichnet einen im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegenen Aufwand der Betriebsrechnung von 3,4 % auf 1'116 Mio Franken. Der Ertrag nimmt demgegenüber bei gleichbleibenden Empfangsgebühren nur leicht um 0,7 % auf 1'170 Mio zu. Unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Aufwendungen und Erträge mit einem Aufwandüberschuss von 34 Mio ergibt sich ein positives Jahresergebnis von 20 Mio (Vorjahr 49 Mio). Mit diesem Ergebnis kann die Finanzlage der Unternehmung SRG SSR weiter konsolidiert werden und sie erlaubt es, Rückstellungen im Hinblick auf den Fehldeckungsbetrag der SRG SSR bei der Pensionskasse des Bundes vorzunehmen. Der Cash flow beträgt 80,6 Mio Franken (1995: 141,7 Mio Franken).

Vom Betriebsaufwand entfallen 53,8 % (Vorjahr 55 %) auf Personalaufwendungen. Mit insgesamt 600 Mio nehmen sie im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Mio leicht zu.

Die Hauptursache liegt bei den Gehältern und dort in einer aufgrund eines Gerichtsentscheides auszurichtenden einmaligen Teuerung von 6,5 Mio sowie in einmaligen Zahlungen infolge des Überganges zum neuen Lohnsystem.

Der Anteil des Programm- und Produktionsaufwandes am Gesamtaufwand macht 30,9 % aus (Vorjahr 30,2 %) und ist gegenüber dem Vorjahr um 6 % auf 344 Mio gestiegen. Die Veränderung zum Vorjahr ist im wesentlichen auf die Aufwendungen für internationale Sport-Grossanlässe zurückzuführen, wie die Fussball-Europameisterschaft, die Olympischen Sommerspiele und die Ski-Weltmeisterschaft. Infolge günstiger Tarife nahmen die Leitungskosten um 3 Mio oder 9,5 % auf 29 Mio ab.

Der allgemeine Betriebsaufwand beträgt anteilsmässig 11 % (10,2 %) des Gesamtaufwandes und ist im Vergleich zum Vorjahr um 11 % auf 123 Mio angestiegen. Der Zuwachs entfällt im wesentlichen auf den betrieblichen Unterhalt und auf Dienstleistungen Dritter. Die Abschreibungen bewegen sich mit 43 Mio in der Grössenordnung des Vorjahres (42 Mio). Mit 5,5 Mio bleibt der Finanzaufwand stabil.

Vom Betriebsertrag entfallen 69,6 % (69,5 %) auf die Empfangsgebühren. Sie sind mit 0,8 % wiederum nur schwach auf 815 Mio gewachsen. Der Anteil der Werbeerträge ist mit 21,6 % (22,5 %) leicht rückläufig. Diese sind aufgrund der schlechten Konjunkturlage um 3,5 % auf 253 Mio gesunken. Mit einem Anteil von 2,5 % sind hingegen die Erträge aus Sponsoring um rund 7 Mio auf 29 Mio gestiegen. Die Zunahme von 30 % ist einerseits auf das sponsoringfreundiche Umfeld zurückzuführen, das im Geschäftsjahr dank der sportlichen Grossereignisse herrschte und andererseits auf die weiter verstärkten Akquisitionsanstrengungen.

Das Betriebsergebnis beträgt 54,5 Mio (83,3 Mio).

Die ausserordentlichen Aufwendungen und Erträge ergeben wie im Vorjahr einen Aufwandüberschuss von 34 Mio. Eine weitere Tranche von 40 Mio zum Aufbau der Rückstellung für das Fehldeckungskapital der SRG SSR bei der Pensionskasse des Bundes und ausserordentliche Erträge von rund 9 Mio sind die wesentlichen Positionen.

Eine ausführliche Information erfolgt mit der Verabschiedung der Rechnung durch den Zentralrat der SRG SSR am 24.06.1997.

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