SRG SSR

Die Schweiz bauen

SRG präsentiert zeitgenössische Baukultur

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Architekten und Ingenieure prägen mit ihren Bauten das Bild der Schweiz wesentlich mit. Mit der Fernseh-Kurzfilmreihe «Die Schweiz bauen» präsentiert die SRG in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA) 13 Bauwerke, die weit mehr sind als eine Immobilie; sie stehen für einen sorgfältigen Umgang mit der Um- und Mitwelt und zeichnen sich durch wegweisende Lösungen aus.

Nach den Worten des römischen Baumeisters Vitruv beruht Architektur auf den Prinzipien Firmitas (Stabilität), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Anmut). Eine 2000 Jahre alte Erkenntnis, die auch heute gilt. Architekten und Ingenieure haben sich heute zusätzlich der Herausforderung zu stellen, mit den Ressourcen umsichtig umzugehen und dem Bestehenden mit Sorgfalt und Respekt zu begegnen im Wissen darum, dass das Neue nachfolgenden Generationen vererbt wird. Das ist die eigentliche Botschaft der Filmreihe «Die Schweiz bauen» und des begleitenden fünfsprachigen und zur Pemiere erscheinenden Buchs mit den 13 auf DVD gebrannten Kurzfilmen. Die Fernsehreihe «Die Schweiz bauen» führt in die verschiedenen Regionen der Schweiz und geht über reine Architektur hinaus. 

Verkehrsanlagen, Bildungsinstitute, Wohnhäuser und vorbildliche Dorfplanung

Drei Projekte sind Ingenieurbauwerke erster Güte: die Metro M2 als technisch und planerisch anspruchsvolle Verkehrsanlage in Lausanne; der mehr als 800 Meter lange, den Zürichsee querende Holzsteg zwischen Rapperswil und Hurden und die respektvoll sanierten Viadukte der Rhätischen Bahn.

Klein im äusseren Format, aber gross in Bezug auf die architektonisch-technische Qualität zeigen sich die aus Holzplatten gefaltete Kapelle der Diakonissen von St. Loup bei Pompaples im Kanton Waadt, die in jeder Hinsicht einzigartige Monte-Rosa-Hütte auf 2883 m.ü.M. in der Walliser Gletscherwelt und ein radikal gestaltetes Atelierhaus im bündnerischen Scharans. Neue Architektur, gebaut aus den lokalen Baustoffen und in traditionellen Konstruktionsarten, führte in der Dorfgemeinschaft Vrin (GR) zu einer wirtschaftlich und sozial bedeutsamen Erfolgsgeschichte. In Chiasso formen ein wiederbelebtes Theater aus den 1930er-Jahren und eine als Ausstellungsort genutzte Autowerkstätte zusammen mit einem neu errichteten Museum eine Art Kulturinsel.

Sich in anregender Umgebung aus- und weiterbilden, das ist das Thema zweier unterschiedlich gestalteter Universitätsbauten: das strenge Rechteck der Architekturschule in Mendrisio und das räumlich fliessende Rolex-Learning-Center der EPF Lausanne. Auch Turmhäuser als Ausdruck des zeitgemässen Verdichtens werden porträtiert: Ein zwölfgeschossiger Wohnturm in Winterthur zeigt, wie bestehende Bausubstanz klug zu erneuern und zu erweitern ist. Das sanierte Hochhaus der Radio Télévision Suisse in Genf übersetzt bestehende Architektur der 1970er-Jahre überzeugend ins Heute. Das Schulhaus in Leutschenbach krönt mit seiner förmlich schwebenden Turnhalle den Zürcher Stadtkreis Schwamendingen mit einer architektonischen Sonderleistung.

 

« Die Schweiz bauen » ab Sonntag 27. März auf SF 1

Die in jeder Hinsicht einzigartige Monte-Rosa-Hütte…

…auf 2883 m.ü.Meer.

Die Inneneinrichtung

Das Treppenhaus

Mitten in der Walliser Gletscherwelt

Die Kapelle der Diakonissen von St.-Loup (VD)…

…aus Holzplatten gefaltet

Ein Ort der Andacht.

Klein im äusseren Format aber gross in Bezug auf die architektonisch-technische Qualität.

Das Schulhaus Leutschenbach (ZH)…

…mit seiner förmlich schwebenden Turnhalle.

Das Treppenhaus

Das Schulhaus Leutschenbach gilt als eines der wichtigsten Stahlbauprojekte der Schweiz

Der Holzsteg über den Zürichsee…

…zwischen Rapperswil und Hurden…

…ist mehr als 800 Meter lang.

Mit wenigen Ausnahmen besteht die Brücke aus unbehandeltem Eichenholz

Das Hochhaus der Radio Télévision Suisse in Genf…

…übersetzt bestehende Architektur der 1970er Jahre…

…überzeugend ins Heute.

Der Palazzo Canavée…

…in Mendrisio (TI)…

…das flexible Rechteck…

…der Architekturschule.

Die respektvoll sanierten Viadukte der Rhätischen Bahn

Die Bahnstrecke wurde vor über 100 Jahren erbaut

Bauarbeiter auf dem Gerüst

Brücke mit Gerüst.

Die Metro M2 in Lausanne…

…als technisch…

…und planerisch anspruchsvolle Verkehrsanlage.

Die Metro im Jahr 1958.

«Die Schweiz bauen» – 13 Filme über zeitgenössische Baukultur

Der Leuchtturm, Schulhaus Leutschenbach, Zürich-Schwamendingen
Das Wunderdorf, Vrin GR
Ehre dem Stein, Viadukte Rhätische Bahn
Übers Wasser gehen, Fussgängersteg Rapperswil-Hurden
Die Welle, EPFL Learning Center, Lausanne
Der Bindestrich, Metro M2, Lausanne
Das flexible Rechteck, Palazzo Canavée, Mendrisio TI
Das befreite Haus, Atelier Bardill, Scharans GR
Weitsicht, Hochhaus Weberstrasse, Winterthur
Eine Kapelle auf Zeit, Saint-Loup VD
Die Kulturinsel, Chiasso TI
Refugium der Zukunft, Monte-Rosa-Hütte, Zermatt VS
Ein neuer Blick, RTS-Hochhaus, Genf

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Buch mit eingelegter DVD

Fünfsprachig (d/f/i/r/e), 200 Seiten, in Leinen gebunden, inkl. DVD mit 13 Kurzfilmen (viersprachig d/f/i/e, 1 Film zudem romanisch)
ISBN 978-3-03732-028-0,
Preis CHF 59.-
Vertrieb: Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein (SIA), Bestelladresse: distribution(at)sia.ch

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